contact.

wo Intensität zu Selbstkontakt zurückführt

Über mich

Ich inspiriere Menschen, die durch intensive Phasen von Trennung, Beziehungsverlust und innerer Neuorientierung gehen. Nicht, um Schmerz schnell zu überwinden, sondern um ihn als das zu nutzen, was er oft ist:

Ein Zugang und eine Rückkehr zu tieferen Selbstkontakt.


Meine Arbeit basiert auf zwei Erfahrungsräumen, die sich über Jahre verbunden haben. Zum einen aus meiner Tätigkeit als Pädagogin mit Kindern, deren Nervensysteme früh gefordert waren - unsicher gebunden, überangepasst oder innerlich alarmiert. Dabei habe ich gelernt, wie früh Beziehungserfahrungen wirken und wie tief Prägungen reichen, während ein System nicht "falsch", sondern geschützt ist.


Zum anderen aus meinem eigenen Leben. Aus Beziehungen, aus einer getrennt Ehe und aus Mustern und Prägungen, die mir enorm zu eng wurden, so dass ich gezwungen war, innezuhalten. Nicht um Antworten im Außen zu finden, sondern um zu verstehen, was in mir selbst nach Kontakt gesucht hat


Was mich geprägt hat

Ich habe meinen Schmerz genutzt, um Zugang zu meiner Prägungsgeschichte und den Stellen, an denen ich mich selbst verlassen hatte, zu finden.


Die Veränderung lag nicht in der Intensität meiner Gefühle, sondern in meiner Fähigkeit, sie zu halten, ohne sie zu analysieren oder auf andere zu projizieren. Ich konnte daraus die stille Kraft des Sich-Selbst-Vergebens erfahren, denn die tiefste Traurigkeit erfuhr ich, als ich erkannte wie stark ich mich selbst verlassen hatte.


So wurde ich mir ein echter, anwesender Vater und eine nährende, mitfühlende Mutter, was mir neue emotionale Freiheit und innere Sicherheit gab. Die daraus resultierende Selbstakzeptanz erfahre ich als  entspannend und stärkend zugleich.

Wie ich arbeite

Meine Arbeit verbindet Verständnis für das Nervensystems mit praktischer Integration. Ich arbeite nicht therapeutisch im klassischen Sinne und schaffe keinen Raum für Abhängigkeit. (Ich weiß nicht mehr als du!)


Stattdessen biete ich Orientierung, Präsenz und Werkzeuge, um innere Arbeit selbstständig fortzusetzen.


Meine Haltung ist klar:


  • Selbstkontakt statt Beziehungsabhängigkeit
  • Eigenverantwortung statt Rettung
  • Präsenz statt Erklärung
  • Verkörperung statt Konzept


Ich begleite nicht, weil ich fertig bin, sondern weil ich gelernt habe, mich selbst zu halten. Mir geht es um emotionale Selbstständigkeit. Beziehungen sollen nicht mehr eigene Wunden ausgleichen und so Abhängigkeiten erzeugen, sondern können aus der Freude am Zusammensein, am Austausch und am Gefallen an unseren eigenen Körpern erwachsen.

Ich freue mich auf dich

Sina Baurmann